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Kommentare moderieren: Meine Richtlinien

Ich halte die Kommentare in diesem Blog für ebenso wichtig wie meine Artikel. Mag die Diskussion mal das ursprüngliche Thema verlassen – stört mich nicht. Doch wenn sie von Backlinkjunkies zerfasert wird, schreite ich ein.

Den klassischen Spam für Mädels oder Hilfsmittel, um sie zu beeindrucken, fängt der automatische Filter ab. Kein Problem.

Für den Rest habe ich ein paar Kriterien gefunden, die mich zum Löschen bewegen:

  • Offensichtliche SEO-Namen: Firmen- oder Berufsbezeichnungen, auch als angebliche Namensteile. Das schwimmt natürlich: Kurt Schuster nehme ich noch hin, Klara Modevertrieb hingegen … kann mich mal.
  • E-Mail-Adressen in der Art pr@example.comn. Solche Leute gibt es tatsächlich. Internetversteher.
  • Kommentare mit Backlinks auf verdächtige Seiten: Hätte ich dahin freiwillig einen Link gesetzt? Nein? Weg damit! Steck dir deine Spartricks, deine Cycle-Page und dein Spamblog bitte dorthin, wo es wehtut.
  • Alle paar Wochen schreibt hier auch jemand mit einem wechselnden Frauennamen: Der Inhalt ist gerade so etwas zu lang für Spam und hat gerade so noch einen Bezug zum Artikel. Die verlinkte Website könnte man gerade so noch durchgehen lassen.
    Kindchen, ich bin Autor! Ich erkenne dich unter jedem Namen wieder, und wenn ich überhaupt ein Talent habe, dann für das Erkennen von Sprachmustern. Dafür habe ich sogar ein gutes Gedächtnis. Das hätte ich gerne woanders …

Manche Kommentare kennzeichne ich nicht als Spam, aber ich entferne sie zugunsten der allgemeinen Übersicht:

  • Nackte Ichbotschaften: »Kannte ich noch nicht.«, »Probier ich mal.« und Ähnliches. Benutz’ einen Spiegel.
  • Nur »Danke!« Ich freue mich, wenn ich dir geholfen habe, und ich brauche auch ein wenig Anerkennung. Allerdings stelle ich die Bedürfnisse meiner Leser in diesem Punkt über meine eigenen.
    Mit einer E-Mail oder einer Empfehlung in deinem Blog kannst du mir das Lächeln auch zurückgeben, das ich dir hoffentlich entlockt habe.
  • Völlig sachfremde Fragen oder Hinweise, die keinen Bezug zum Artikel oder zu einem anderen Kommentar herstellen. Wenn ich sie dennoch interessant finde, melde ich mich bei dir per E-Mail.
  • Kommentare, die sich auf gelöschte Kommentare beziehen. Da bitte ich dich um Nachsicht.
  • Beschimpfungen und andere juristische Fallgruben. Dafür gibt’s das Heise-Forum.

Natürlich kann ich mich auch irren. Also hebe ich einen manuell entfernten Kommentar eine Woche auf. Meldet sich der Autor nicht binnen dieser Zeit, lösche ich den ganzen Eintrag.

Bei manchen Kommentaren nehme ich nur einen Link heraus, ohne die Aussage zu zerstören, wenn ich ihn für fragwürdig halte oder das Ziel nicht mehr existiert.

Insgesamt werde ich künftig etwas strenger urteilen, denn meine Nachsicht ist in den letzten Wochen ein paar Mal zu oft ausgenutzt worden.
Das ging so weit, daß folgende zwei Zeilen in meine .htaccess Einzug fanden:

RewriteCond %{HTTP_REFERER} do-follow-blogs\.de
RewriteRule ^ http://www.do-follow-blogs.de/ [L,R=301]

Wenn du dich zu Unrecht wegmoderiert siehst, dann schreib mir eine freundliche E-Mail. Wenn du aber weißt, daß du Spam geschrieben hast, dann geh Sterben.

Weiterschmökern

34 Kommentare

  1. Klaus am 02.07.2010 · 07:56

    Moin,

    ein einfaches Danke zu löschen halte ich für ausgesprochen unhöflich.

    Das alles klingt ein bisschen wie:
    Guten Tag! Wählen Sie bitte aus folgenden Punkten und benutzen Sie dazu die Zahlentasten ihres Telefons. Sollten Sie die Durchsage nicht verstanden haben drücken Sie bitte die Rautetaste:
    1 - Den kannte ich noch nicht
    2 - Danksagung
    3 - Kommentar zum Thema abgeben
    4 - Sonstiges

    Du versuchst normale menschliche Anerkennung, die eigentlich jeden freuen sollte, in ein .....äh.... technokratisches Konzept zu pressen.

    Das Spamkommentare nervig sind steht außer Frage.
    Pingbacks oder Kommentare, wo unter Adresse sexycamforall.com oder so steht lösche ich auch kommentarlos, aber ein Danke zu löschen wurde mir schon aus Respekt dem Dankenden gegenüber nie einfallen.

    Ich schätze deinen Blog sehr, auch wenn ich mangels ausreichender PHP-Kenntnisse nicht immer alles 100%ig verstehe.
    Vor allem dein Umgang mit der Sprache gefällt mir gut.

    Du solltest dir aber meiner Meinung nach überlegen, ob es eine gute Idee ist einen Artikel mit geh sterben zu beenden.
    Da verschlägt es mir glatt die Sprache.
    Man sollte meiner Meinung nach niemand wünschen sterben zu gehen.
    Selbst die Schlechten haben ein Recht zu leben. ;)

    Gruß
    Klaus

  2. Thomas Scholz am 02.07.2010 · 12:15

    @Klaus: Ich habe versucht, das, was ich sonst eher auch dem Bauch heraus entscheide, systematischer darzustellen, damit wir darüber reden können. Meistens entscheide ich natürlich eher aus einem groben Gefühl heraus, ob etwas nach Spam aussieht.

    Bei den extrem knappen Danksagungen kann ich oft nicht einfach entscheiden, ob sie ernst gemeint sind oder nicht. Wenn jemand schreibt, was ihm oder ihr gefallen hat, dann bleibt der Kommentar natürlich.

    Du solltest dir aber meiner Meinung nach überlegen, ob es eine gute Idee ist einen Artikel mit geh sterben zu beenden.

    Der Spruch stammt aus dem Usenet, wo ich meine ersten Schritte im Internet gemacht habe. Eine Referenz an die Zeit der klaren Worte. Und er fügt sich in den Rhythmus; das ist doch das Wichtigste. ☻

  3. Klaus am 02.07.2010 · 14:51

    Meistens entscheide ich natürlich eher aus einem groben Gefühl heraus, ob etwas nach Spam aussieht.

    okay, jetzt wird es klarer für mich.

    Der Spruch stammt aus dem Usenet, wo ich meine ersten Schritte im Internet gemacht habe. Eine Referenz an die Zeit der klaren Worte. Und er fügt sich in den Rhythmus; das ist doch das Wichtigste.

    naja, ich finds halt etwas grob.
    Vielleicht auch weil ich etwas älter bin. Da ist der Weg bis man sterben geht nicht mehr so lang. ;)

  4. Chriz am 13.07.2010 · 01:38

    Das sofortige löschen finde ich auch nicht unbedingt für angemessen. Es gibt doch Plugins, bei denen man sich problemlos "nofollow" und "dofollow" entscheiden kann. Kommentare die weniger Qualität haben, die sollte man dann einfach auf nofollow setzen. Natürlich kommt es auf den Inhalt auch wieder an. Aber wieso sollte man einen Kommentar löschen, der Qualitativ gut ist, aber halt eben einen Link mit Keyword hat?

  5. Thomas Scholz am 13.07.2010 · 09:26

    @Chriz: Wenn ich einen Link nicht möchte, dann entferne ich ihn – nofollow benutze ich nicht. Bei manchen Kommentaren habe ich auch nur die URL entfernt. Spammer tragen jedoch nur selten zur Diskussion bei, daher kann ich diese Fälle an einer Hand abzählen.

    Wer eine fragwürdige URL und einen »Keyword-Namen« verwendet, der fliegt raus. Wie soll ich das denn sonst behandeln? Der Text mit dem (erfundenen) Namen gehört ja weiterhin dem Autor; ehe ich daran etwas ändere, möchte ich normalerweise dessen Einverständnis. Ich korrigiere ja auch keine Rechtschreibfehler.

  6. Andreas am 16.07.2010 · 09:31

    Letztlich geht es darum, den nicht automatisch gefilterten Spam manuell nachzufiltern. Ein Haufen Arbeit wie mir scheint und einer der Hauptgründe, warum ich nichts zu Moderierendes betreibe oder erst im Web 4.x.

    Für den Ausschluß der von Dir erwähnten "Ich-Botschaften", "Danksagungen" und "Offtopic- Gelabere" habe ich überwiegend Verständnis. Ein solcherart moderiertes Blog mag aufgrund des "Quality-Feedback" Anspruchs (gibt's dafür einen deutschen Begriff?") besser zu lesen sein.

    Wird es dadurch lebendiger? Wird es wahrhaftiger? (was auch immer das bedeutet?)
    Hat ja nicht jeder Dankende was Substanzielles beizutragen. In der Regel sagen ja nur die Leute nur "Danke", welche einen meist wesentlichen Erkenntnisgewinn erfahren haben. Von diesen zu verlangen (was du ex post mit dem Löschen tust), sich für diese Erkenntnis in Dich bereichernder Weise zu bedanken, scheint mir, nunja, etwas unhöflich, denn es ist unüblich, dass der (einen Artikel, eine Erkenntnis) Schenkende eine Gegenleistung verlangt.

    Peter Kröner hatte lange Zeit vor der Kommentarfunktion was stehen wie "Bitte nur Sinnvolles posten[....]", das fehlt jetzt, dafür wird deutlich und erfreulich kurz in Nähe der Kommentarfunktion kommuniziert wie er mit SPAM umgeht. Vielleicht ist das ein gangbarer Mittelweg. Sollte zumindest dilettierende Gelegenheitsspammer abhalten und Dir somit etwas Arbeit abnehmen.

    @Klaus und "Geh sterben": Thomas kommt eben schnell auf den Punkt :)

  7. Thomas Scholz am 16.07.2010 · 10:26

    @Andreas: So viel Arbeit ist es nun auch wieder nicht. Ich würde sagen: Im Durchschnitt etwa 1 Kommentar pro Tag.

    Ein solcherart moderiertes Blog mag aufgrund des "Quality-Feedback" Anspruchs (gibt's dafür einen deutschen Begriff?") besser zu lesen sein.

    »Fokussierte Gespräche« strebe ich an. Keine wörtliche Übersetzung, kommt dafür aber ohne Buzzwort aus. :)

    Hat ja nicht jeder Dankende was Substanzielles beizutragen.

    Ja. Nein. Es ist eine Gratwanderung. Das nackte »Danke« wird vom Leser eher als Rauschen wahrgenommen, er hat ja nichts davon und kann nicht einmal darauf reagieren. Wenn aber jemand schreibt, was ihm gefallen hat, dann bleibt das stehen. Es könnte ja passieren, daß genau dieser Punkt jemand anderen eher stört, und dann kann ein Gespräch entstehen.

    Ich setze das auch nicht mit eiserner Faust um. Bei Artikeln mit sehr vielen Kommentaren bin ich strenger, weil ich hier eher Probleme bei der Lesbarkeit befürchten muß. Und wenn ich den Autor persönlich kenne, drücke ich auch mal ein Auge zu. Der Bauch löscht mit. Oder eben nicht.

    Von diesen zu verlangen (was du ex post mit dem Löschen tust), sich für diese Erkenntnis in Dich bereichernder Weise zu bedanken, scheint mir, nunja, etwas unhöflich, denn es ist unüblich, dass der (einen Artikel, eine Erkenntnis) Schenkende eine Gegenleistung verlangt.

    Wenn jemand, wie du jetzt, findet, mein Text sei ein paar eigene Gedanken und etwas Zeit wert, dann ist mir das lieber als zehn rasch hingetippte Dankeschöns. Ich verzichte auf Flattr und auf persönliche Daten – aber nicht auf die Urteilskraft meiner Leser. Das ist meine Art der Höflichkeit. Schwerer zu sehen, ehrlicher gemeint.

  8. Andreas am 16.07.2010 · 13:50

    Lass ich mal so stehen :-) deine Nutzerorientierung ist damit gut ausgedrückt :-)

  9. dueddel am 07.09.2010 · 09:33

    Zu dumm, dass ich diesen Artikel und diese Diskussion erst gelesen habe, nachdem ich einen deiner anderen Artikel kommentiert habe - natürlich mit einem Dankeschön.

    Ich denke, jeder Autor eines Weblogs hat selbst zu entscheiden, wie er mit Kommentaren umgeht.
    Ich kann durchaus die Einwände der anderen Kommentatoren verstehen, dass das Löschen eines Dankeschöns einen bitteren Beigeschmack hat. Andererseits (darüber habe ich mir tatsächlich noch nie Gedanken gemacht) finde ich es nicht dumm, Prioritäten zu setzen, um den Lesefluss zu einer Artikeldiskussion zu erhalten. "Sinnbefreite" Dankes-Reden können durchaus als störend empfunden werden, wenn sie die übrigen Kommentare wie ein Keil voneinander trennen.

    "Sinnbefreit" steht hierbei bewusst in Anführungsstrichen, da ein Dankeschön nie ohne Sinn ist. Schließlich transportiert es eine klare Botschaft - allerdings nur an den eigentlichen Autor des Artikels. Das macht die ganze Sache für andere Leser wahrlich uninteressant.

    So gesehen halte ich das Löschen von unnützen Beiträgen (und sei es auch nur aus dem Bauchgefühl heraus eine Art von SPAM) durchaus für legitim und in manchen Fällen sogar mehr als angemessen.

    In diesem Sinne: Mach doch, was du willst. Meine Einwilligung, mein Dankeschön zu löschen, hast du jedenfalls. :)

    Jedoch -das sollte man im Hinterkopf behalten- zeigt ein Artikel mit vielen, wenn auch nicht zum Thema wertvolle Erkenntnisse beitragenden Kommentaren, die ein "Dankeschön" oder "Weiter so" enthalten, auch neuen Lesern, dass sich das regelmäßige Weiterlesen des Weblogs zu lohnen scheint. Und so könnte es die potenziellen Wiederkehrer deiner Webseite überhaupt erst dazu bringen, wiederzukehren.
    Unterschätze niemals den Einfluss, den die Masse auf den Einzelnen hat.

    Widerum stellt sich nun noch die Frage: Möchte ein Weblog-Betreiber/-Autor echte interessierte Leser, die aufmerksam beim Thema sind und konstruktive Ergänzungen machen können oder möchte er lieber die sich dem Gruppenzwang beugenden Fische ohne eigenen Antrieb, die nur dem Strom folgen und nur halbherzig Artikel lesen und doch wieder nur ein Danke loswerden, welches keinen Leser wirklich interessiert...?

    Schaut euch mal die Foren der Online-Auftritte großer Printmedien an (ich nenne mal keine Namen, das ziemt sich nicht). Die Foren stehen unter dem Motto "Diskutieren Sie über diesen Artikel". Da passiert nämlich genau das oben Geschilderte. Die Leute schreiben dort teilweise Dinge, die die Welt (zumindest mich) einfach nicht interessieren, weil sie dadurch auch nichts werden ändern können. Mit der Berichterstattung des "Zeitungs"-artikels ist meines Erachtens oft schon alles zum Thema gesagt.

    Die Leute rufen doch auch nicht im Anschluss der Tagesschau bei den Öffentlich Rechlichen an und fangen an, über das Weltgeschehen zu diskutieren oder sich gar für die Nachricht zu bedanken, in A bei B seien X Menschen durch Y umgekommen. Das wäre totaler Quatsch.

    Wie auch immer, ich schweife gerade ab. Was ich sagen will, ist, dass auch Blogs eine Art der Berichterstattung sind und im Grunde keiner Kommentarfunktion bedürfen, da sie in der Regel Informationen anbieten sollen (Tipps und Tricks, Erfahrungen, How-Tos und viele andere Dinge natürlich auch). Sie bieten diese Kommentarfunktionen aber trotzdem an und das ist gut, weil viele Kommentare eine Bereicherung sein können.

    Aber viele andere eben nicht. Und eben die gilt es, zu unterbinden...

  10. Sebastian am 28.09.2010 · 11:23

    Interessante Einstellung zu den Kommentaren und ich finde es auch richtig dass man sich gewisse Regeln zu Grunde legt nach dennen man urteilt ob die Kommentare hilfreich sind und zur Diskussion beitragen, oder ob Sie einfach nur da sind um Backlinks zu ergattern.

    Auch deine Meinung kann ich verstehen dass ein einfaches "Danke" als Spam durchgehen kann und nur rasch überflogen wird, aber zur Diskussion an sich nichts beiträgt. Denoch sollte man auch solchen Kommentatoren die Möglichkeit geben sich auszudrücken.

    Zumindest bei mir ist es so dass ich manchmal einfach nur ein "Danke" sagen möchte um den Autor mein Wohlgefallen auszudrücken, ohne näher auf Etwas bestimmtes einzugehen.

    Aber als Blogbetreiber verstehe ich auch die von dir angesprochene andere Seite und die Nützlichkeit einfacher Danke Kommentare.

    Nichtsdestotrotz denke ich dass du es hier ganz gut mit den Kommentaren im Griff hast und gerade an Antworten wie der von dueddel (nur als Beispiel) sieht man dass du unter deinen Lesern qualitative Kommentarschreiber hast.

  11. DoFollowBlogger am 04.10.2010 · 17:34

    Hallo Toscho,

    Hehe, Du scheinst ja schon richtig SEO geschädigt zu sein, wenn Du im

    Kommentarfeld "Kein SEO bitte" schreibst. Aber SEO muss nicht

    immer gleich Spam bedeuten. DoFollowBlogger ist mein Spitzname und

    den verwende ich immer zum Kommentieren, also nicht gleich ausflippen, ok?

    Und dein "geh Sterben-Spruch" ist ja wohl eine bodenlose Frechheit ,

    da muss sich wohl jemand im usenet früher mal ne schwere

    Charakterquetschung zugezogen haben! Ich weiss nicht, in welchem

    Usenet Du dich früher rumgetrieben hast, aber sowas öffentlich zu

    posten-geht gar nicht!

    PS:Kannst Du nicht bitte diese lästige Vorschau-Funktion abschalten?

    Sie laggt meinen Browser aus und stört ohne Ende. Danke.

    vg

    PS II: Sorge dich nicht, lebe!

  12. Thomas Scholz am 04.10.2010 · 22:44

    @DoFollowBlogger: Ich mute meinen Lesern zu, ihre Urteilskraft zu nutzen. Sowohl der Hinweis zum SEO als auch der letzte Satz dieses Artikels können nicht wörtlich genommen werden; sie bedürfen der Interpretation. Wer das nicht mag, der findet andere Seiten im Netz, die alles ganz klar und vorsichtig sagen.

    Diese Website ist mein Spielplatz. Ich gebrauche sie nicht, um Aufträge zu generieren, sondern um mich auszudrücken. Ich schreibe, was ich gerne lesen möchte – aber zu selten finde.
    Dazu gehört auch wenig Rücksicht auf kaputte Browser: Firefox unterhalb Version 4 sieht keine abgerundeten Ecken, andere ziehen vielleicht viel RAM. Du kannst hier Javascript abschalten, dann funktioniert immer noch alles.

  13. DoFollowBlogger am 05.10.2010 · 05:58

    @Thomas

    Mir ist schon klar, dass Du niemandem den Tod wünscht, aber alleine diese negative Assoziation, die Du mit diesem interpretationsbedürftigen Satz erzeugst, überschreitet die Grenze des guten Geschmacks und verstört garantiert viele deiner -vorallem älteren- Leser.

    Du schreibst teilweise sehr, sehr zweideutig und das empfinde ich als ein wenig provokativ- außerdem schmälert es die Lesequalität deines Blogs.

    Das sage ich alles aber auch nur, weil der 1. Eindruck deines Blogs eben toll bis brilliant war- sonst wäre es mir doch völlig egal gewesen und ich hätte einfach den Close-Button meines javascriptfähigen, selten abstürzenden Firefox-Browsers in der Version 3.6 geklickt. :)

    vg
    DoFollowBlogger

  14. Thomas Scholz am 05.10.2010 · 13:57

    @DoFollowBlogger:

    aber alleine diese negative Assoziation, die Du mit diesem interpretationsbedürftigen Satz erzeugst, überschreitet die Grenze des guten Geschmacks […]

    Der Tod gehört zum Leben. Das ist eine Tatsache, keine Frage des Geschmacks. Ich falle auf eine Ästhetik der ewigen Jugend nicht mehr herein und lasse mich auch auf dieses Tabu nicht ein.

    […] und verstört garantiert viele deiner -vorallem älteren- Leser.

    Nicht das Alter macht den Eindruck, sondern die Erinnerung. Ich bin dem Tod mit vier Jahren zum ersten Mal begegnet – und auch danach noch oft, meist unter Umständen, über die ich nicht reden kann, weil mir die Worte fehlen. Um so wichtiger finde ich es, das Thema als ›normal‹ zu behandeln, mit und ohne Humor, aber ohne Rücksicht auf angeblichen Geschmack.

    Was du über meine »älteren Leser« zu wissen glaubst, möchte ich lieber nicht kommentieren. Denk es dir.

    Eigentlich … sollte ich mehr über den Tod schreiben. Insofern danke ich dir für diesen Einwurf.

    Du schreibst teilweise sehr, sehr zweideutig und das empfinde ich als ein wenig provokativ- außerdem schmälert es die Lesequalität deines Blogs.

    Jede Äußerung in natürlicher Sprache ist mehrdeutig. Daran kommt man nicht vorbei. Man kann die Mehrdeutigkeit nur bedingt eingrenzen – oder sie deutlich zeigen und so dem Leser ins Bewußtsein heben. Ich versuche hier beides, oft im selben Text. Aus meiner Perspektive hebt das die Qualität.

    Zu Firefox sage ich lieber nichts, sonst entgleist die Debatte …

  15. Michael am 07.12.2010 · 14:57

    Sorry das ich mich in die Diskussion einmische, nur finde ich das Thema schon sehr interessant, da man mittlerweile sehr häufig in der Blog-Szene antrifft.

    Dein Artikel mit den Richtlinie zur Verfassung von Kommentaren erinnert mich an einen Türsteher in einer Disco in der tiefsten Eifel (Nichts gegen die Eifel). Da wird einem auch mal gerne in etwas rauem Ton erklärt, wie man sich anzuziehen und zu benehmen hat um der Ehre zuteil zu werden sein Geld loszuwerden.

    Die Arroganz einiger Türsteher (Blogbetreiber) verwundern mich doch schon sehr. Du bist doch hier der Gastgeber und wenn Du schreibst "Hier ist meine Spielwiese" und der zweite Reiter neben "start" "angebote" heißt, dann wiederspricht sich das etwas.

  16. Thomas Scholz am 07.12.2010 · 19:10

    @Michael: Mit Türstehern kannst du nicht über die Regeln diskutieren. Mit mir schon. Deshalb stehen sie hier ja. Sie sind nicht in Stein gehämmert, sondern gewachsen – und dieser Prozeß ist sicher noch nicht beendet. Eben weil ich vermute, daß meine Sicht etwas verzerrt sein könnte, habe ich diese Regeln aufgeschrieben und zur Diskussion gestellt.

    Daß ich überhaupt Kommentare lösche, hat mit Arroganz nichts zu tun – es ist notwendig. Mein Fokus auf die Debatte unterscheidet sich vielleicht etwas von dem, was du gewohnt bist, aber irgendeine Maxime braucht man ja …

    wenn Du schreibst "Hier ist meine Spielwiese" und der zweite Reiter neben "start" "angebote" heißt, dann wiederspricht sich das etwas.

    Mag so aussehen, praktisch generiere ich meine Aufträge nahezu ausschließlich durch Empfehlungen, nicht durch diese Website. Ich betreibe keine Akquise und zeige auch nicht unaufgefordert Referenzen. Deshalb betrachte ich die Website als Experimentierfeld.
    Die einzige Einzelseite, die hier spürbaren Umsatz erzeugt, ist die über mich. Oh, und bei drei Aufträgen war das Katzenbild ein wesentlicher Faktor – beide Elemente sind sehr experimentell, wie ich finde. ☺

  17. Dieter am 07.01.2011 · 09:36

    Bloggen ist nicht nur schreiben von Berichten und Texten, sondern auch das sondieren von Kommentaren.
    Diesen Aufwand hatte ich bisher noch gar nicht in meine Aufwandsabschätzung mit einbezogen, da Kommentare auf meiner Seite noch recht dürftig vorgenommen werden. Vielen Dank aber für Deinen ausführlichen Hinweis.

  18. Slomkersen am 07.01.2011 · 16:07

    Gewagt, gewagt wer hier mit Backlink kommentiert ;) Nichtsdestotrotz bin ich doch einfach mal so dreist. Ich finde deine Richtlinien gut, denn gänzlich ohne Kontrolle ziehen lästige Kommentare, vor allem aber Kommentare zu den verdächtigen Seiten, auch den Ruf des eigenen Blogs runter. Als Webmaster würde ich es nicht anders machen - denn schließlich zählt für mich zu erst der eigene Blog, nicht dessen Kommentare.

  19. DoFollowBlogger am 07.01.2011 · 17:48

    @Thomas Scholz

    Um so wichtiger finde ich es, das Thema als ›normal‹ zu behandeln...

    Das Thema "Tod" ist biologisch gesehen völlig normal, oder anders: neutral, also weder positiv noch negativ. Die Forderung jedoch, "Jemandem den Tod zu wünschen" als etwas gesellschaftlich Normales oder gar Positives betrachten zu dürfen, garantiert nicht. Ganz im Gegenteil! Es wird sich hier wahrscheinlich um eine pathologische Form der Desensibiliesierung handeln, weil Du schon sehr früh "dem Tod begegnet" bist und Dinge erlebt hast, über die Du "nicht sprechen kannst". Dabei verbalisierst Du das Erlebte aber doch, nur halt in einer Weise, die dein Ich-Bewusstsein an der Oberfläche erlaubt und als erträglich empfindet- deine Mitmenschen können sich daran jedoch schon stören.

    Was den Inhalt aus den tiefen Abgründen Deines Seelenlebens betrifft, sind bei Dir viele "innere Tabus" zu vermuten, die dein Ich-Bewusstsein reihenweise als Selbstschutz errichtet hat. Deswegen bekämpfst Du "Tabus an der Oberfläche" auch so, weil es Tabus sind, die dich schon so lange daran hindern, endlich die quälende Erinnerung loszuwerden und sich für Selbstgenesung frei zu öffnen, indem das Erlebte aus der Kindheit verarbeitet wird und die daraus verletzungsbedingten Reaktionsweisen endlich verschwinden.

    Weil Du unbewusst diese Thematik mit anstößigen Wortenfloskeln kommunizierst, glaube ich sogar, dass Du insgeheim auch den Tod verachtest. Aber das analysiere ich dann, wenn Du -dank meines "Entwurfes"- wieder "mehr Texte über den Tod schreibst". ;-)

    vg
    DoFollowBlogger

  20. Thomas Scholz am 07.01.2011 · 20:36

    @DoFollowBlogger: Du hast den Unterschied zwischen den Worten und ihrer Bedeutung immer noch nicht erfaßt. Sieht sehr hoffnungslos aus.

    Deine »Analyse« eines Menschen, über den du rein gar nichts weißt, sagt viel über dich aus – und nichts über mich. Vielleicht magst du diese Mühe mal an dich richten? Die so hilfreiche Selbsttechnik Humor steht dir leider nicht zur Verfügung; ich drücke dir dennoch die Daumen.

  21. DoFollowBlogger am 07.01.2011 · 22:35

    @Thomas Scholz

    und nichts über mich.

    Deine Entscheidung, meinen Kommentar zu lesen, dich damit intensiv auseinanderzusetzen, ihn zu veröffentlichen, auch noch zu beantworten und deine Abwehrreaktionen darin auszudrücken, ist für mich eine Art Rückmeldung und die sagt schon so einiges über dich aus. Zwar nicht dass Du den Inhalt für richtig befindest, aber zumindest doch, dass Du meinen Kommentar als wichtig genug empfindest, ihn hier zu veröffentlichen. Wobei ich noch anmerken möchte, dass jeder Mensch im Laufe des Lebens irgendwo eine eigene Pathologie entwickelt, und das Wort "pathologisch" im letzten Kommentar nicht abwertend gemeint war. (nur, falls Du dich daran gestoßen haben solltest)

    Humor steht dir leider nicht zur Verfügung

    Oh, ich denke doch, dass man schwarzen Humor durchaus an mir mit dem bloßen Auge erkennen kann. Aber ich halte Dir auch gar nicht vor, dass Du diese Art von Humor bei mir heute übersehen hast...um 22 Uhr nachts, Winterzeit sind die Lichtverhältnisse halt nicht die Besten!

  22. Stefan am 29.03.2011 · 22:43

    Jeder Blogbetreiber kann da nur zu gut zustimmen. Wenn es sich in Grenzen hält, kann man ja die 5 bis 10 Kommentare am Tag noch gut stemmen und ausfiltern. Bei großen Blogs mit hunderten von Kommentaren wundere ich mich teilweise, wie gut (oder schlecht) das bei denen klappt. Die Spamfilter sind ja auch nicht sooo zuverlässig. Und dass jemand seine Website einträgt, wenn das möglich ist, kann man auch nicht als Indiz nehmen. Ich finde immer: wenn jemand einen guten Beitrag zum Thema liefern kann, soll er von mir aus auch seine Website promoten. Why not? Man könnte sogar einen Schritt weitergehen und gleich gegenseitig die Blogroll verlinken. Aber manchen Kommentare sind halt echt plump und unoriginell. "Prima, weiter so"... na ja. Aber da könnte man sich täglich aufregen, für was...?

  23. Andre am 07.04.2011 · 13:44

    RewriteCond %{HTTP_REFERER} do-follow-blogs\.de
    RewriteRule ^ http://www.do-follow-blogs.de/ [L,R=301]

    Der Code bedeutet also nur, dass Leute, die von dieser Website kommen dort auch wieder hingeleitet werden?
    Warum eigendlich von der Seite?
    Nur so ne Frage am Rande...

  24. Thomas Scholz am 07.04.2011 · 13:50

    @Andre: Ich lasse mich nicht als Linkschleuder empfehlen. Genau so haben das aber alle Leute verstanden, die von dort kamen: Sie haben hier sinnlose Kommentare abgesetzt.

  25. D. Schmitz am 03.06.2011 · 19:05

    Also, auch wenn der Artikel hier schon lange online ist, und die Diskussion doch recht interesant ist wollte ich mal sagen, dass ich es gut finde. Also die Hinweise, was du neben der autom. Erkennung ebenfalls als Spam Kommentar löschst. Wenn ich sehe was für einen Müll einige in die Kommentare schreiben nur um einen Link zu generieren, dann frage ich mich ehrlich was diese Leute sich dabei denken. Hoffen sie wirklich, das es keinen Filter gibt, und nutzen einfach jeden Weg, sei er noch zu unmoralisch, nur um einen Link zu generieren?
    Das ist echt traurig was da einige Menschen abziehen.
    Das hier ist deine Webseite und DU alleine entscheidest, was veröffentlicht wird an Kommentaren. Das du bei der Erklärung der Bedingungen keinen politisch korekten text nutzt kann dabei ja keine Rolle spielen. Hauptsache deine Regeln kommen rüber.
    Ich finds klasse.

  26. Christina Fuchs am 29.07.2011 · 14:59

    Ein bisschen spät kommt mein Kommentar, der Artikel ist ja schon etwas älter. Bin beim Surfen zufällig darauf gestoßen und musste etwas schreiben. Ich finde es nicht nett, wie du mit deinen Lesern umgehst. Vor allem deine Wortwahl finde ich heftig. Na klar, Spam lösche ich auch. Aber ein nettes Dankeschön weiß ich zu schätzen. Eines muss man dir lassen. Du weißt wie man Kommentare bekommt. Ist der Artikel sogar Teil deiner SEO-Strategie? Ich sehe es sind hier alles dofollow Links. Also so sehr kannst du uns nicht hassen.
    Gruß aus dem Web für Frauen

  27. Thomas Scholz am 29.07.2011 · 17:20

    @Christina Fuchs: Wäre ich mit dieser Seite auf gutes Ranking aus, liefe hier vieles anders. Den Rest habe ich oben in einem Kommentar beantwortet.

  28. DoFollowBlogger am 29.07.2011 · 19:06

    @Christina Fuchs:
    hehe,
    wenn ich so sehe...
    -Ein DoFollow-Plugin geschrieben,
    -3429 Yahoo! Backlinks und Alexa Rank: 28,017 auf diesen Blog,
    - und ranken zum SEO-Key wie "gute linkstruktur"...

    , dann drängt sich mir auch der leise Gedanke auf, dass das Akronym "SEO" kein Fremdwort für den Blog-Admin sein kann.

    cheers
    --

  29. Christina Fuchs am 29.07.2011 · 19:16

    @DoFollowBlogger
    Ja, haben wir da wohl jemanden entlarvt:-) Aber vielleicht verrät er mir, wie ich den PR für meinen Blog erhöhen kann. Ich bin nämlich noch kein SEO und hab nur eine glatte 0. Dieser Blog hier hat zumindest eine 3.

  30. Thomas Scholz am 29.07.2011 · 19:46

    @DoFollowBlogger: Meine magische Methode für gutes Ranking wirst du vermutlich sehr ungewöhnlich finden: Ich schreibe manchmal lesbare Artikel. :P

    Selbstverständlich weiß ich ein bißchen über SEO. Ich habe zwei Suchmaschinen geschrieben und mehr Parser als ich zählen kann. Für mehrere meiner Kunden ist SEO das Hauptgeschäft. Das findet sich natürlich teilweise in meinem Blog wieder (aber die interne Suche ist noch grottig).
    Dennoch baue ich heute keine Seiten mehr so auf wie meine, wenn ich meinen Kunden ein gutes Ergebnis hinstellen will – dieses Blog hat sich in den letzten zwei Jahren kaum verändert. Ich schon.

    Und ich brauche diese Seiten auch nicht, um Umsatz zu erzeugen. Ich könnte sie einfach schließen und wäre dennoch ausgebucht. Im Moment nehme ich gar keine Aufträge mehr an, weil mein Kalender fast platzt.

    Dieses Blog ist meine Spielwiese, nichts sonst.

    @Christina Fuchs: Auf den PR kommt es schon lange nicht mehr an. Er spielt nur noch eine Rolle bei der Gewichtung ausgehender Links auf Unterseiten. Diese Website hatte auch schon einen PR 5, wird jetzt aber besser gefunden.

  31. NadA am 12.08.2011 · 01:55

    Ich finde es gut, wenn jemand Richtlinien für Kommentarspam hat. Und einen Fünf-Buchstaben-Kommentar halte ich zumindest für arg bequem, so dass eine Löschung durchaus OK ist, auch wenn es sich um "Danke" handelt.

  32. yerel am 20.10.2011 · 05:12

    Naja, wenn man nach Informationen gesucht hat und diese nach langem Suchen endlich findet, schreibt man eben "Danke, das habe ich gesucht", ansonsten finde ich die "strenge" Vorgehensweise schon in Ordnung

  33. Karsten Noack am 07.11.2011 · 19:22

    Mein Blog in Deutsch wird jeden Tag von dutzenden vermutlich automatisch generierten Spameinträgen in Englisch beglückt.
    Die meisten ähneln sich dabei noch.
    Nur um niemanden unrecht zu tun lösche ich diese alle manuell.
    Was wenig Spaß verursacht!
    Da ist der Verdacht auf Spam schneller da, auch und gerade wenn "nur" ein Danke oder ein zu allgemeiner Kommentar hinterlassen wird.

  34. Andreas Hecht am 22.12.2011 · 17:01

    Da hat man mal einen Tag frei und nichts besseres zu tun, als auf Toscho's Blog zu stöbern ☻

    @Toscho:

    Wirklich interessante Diskussion hier, auch wenn sie zum Teil etwas entgleist. Die im Artikel gegebenen Richtlinien zum Umgang mit Spam finde ich äußerst sinnvoll und danke Dir, lieber Thomas, für die immer (meiner Meinung nach) herausragende Qualität Deiner Artikel. Ich persönlich mag die klare und pragmatische Sprache und finde es mit Blick auf andere Kommentare etwas schwer und unpassend, Menschen nach geschriebenen Worten zu beurteilen. Vielleicht sollten wir alle über klare Ansagen glücklich sein, denn die bekommt man ja heutzutage kaum noch.

    Mit Blick auf die unglaublich gute Code-Qualität Deiner Plugins glaube ich unbesehen, dass Du die Website nicht zur Kundengewinnung nötig hast. Wie auch immer, mach weiter so! Und mit Blick auf die bösen SEO-Spammer verzichte ich mal auf meine URL☻