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Redaktion, Druck- und Webdesign aus Halle (Saale)

Goodbye Google Wave

Vor ein paar Tagen habe ich mich mal wieder bei Google Wave eingeloggt. Das kann ich jedem nur empfehlen, der sich von Twitter erholen will, von überquellenden Feedreadern und Todo-Listen, für deren Ausdruck man einen ganzen Wald niedermähen müßte.

Denn Google Wave ist der OBI des Internets: Zwischen Regalen voller Technik hört der Forschungsreisende allein das Echo seiner Schritte. Hier und da tappt noch ein Zombie durch die Gänge oder ein braver Ritter auf der Suche nach dem heiligen Blip.
Macht nix: Denen kann man leicht ausweichen, sie sind langsam. In Google Wave ist alles langsam, deshalb heißt es ja ›Echtzeitweb‹.

Wenn man doch mal jemandem begegnet, dann entfaltet Google Wave freilich seine ganze Pracht:

Und auf welches Grab spucken wir nächstes Jahr?

10 Kommentare

  1. Wolfgang Wagner schrieb am 24.01.2010 19:32:

    Tja, wirklich überraschend finde ich das nicht. Habe den Hype, der um Wave gemacht wurde, auch nie ganz verstanden. Aber wahrscheinlich sind wir alle einfach noch nicht reif dafür! ;-)

  2. Meerblickzimmer schrieb am 24.01.2010 20:00:

    Tja, ich bin wirklich gespannt ob es Google Wave noch schafft. Der Hype war gross und ich superglücklich als ich endlich eine beliebten Einladungen im Postfach hatte.

    Was mir aber am meisten fehlt, ist eine wirkliche Mail-Integration. Denn bisher ist es nur wieder ein in sich geschlossenes System was neben diversen Chatkanälen, RSS Readern, Twitterclients und Mailprogramm eben nur eins von vielen ist, keins aber Ersetzt oder gar bündelt. Wenn GoogleWave irgendwann wirklich mal Chat & Mail ersetzt, die Kommunikation auch ausserhalb von WaveAccounts zulässt (dann eben nur als Mail) hat es einen Chance. Ein Tool über das alle Kommunikation läuft, das wär doch was (mit all den Nachteilen wenn das System mal wieder offline ist)

  3. Ingo Chao schrieb am 24.01.2010 20:10:

    Solange ich nicht erwarte, dass mir jemand einen Text zum Editieren schickt, soll es auf so einer Online-Schreibmaschine außerhalb von mir und meinem Text auch still sein. Dass der Hype begraben wird, tut der Applikation sicher gut.

  4. Klaus schrieb am 25.01.2010 07:18:

    jetzt hab ich auch noch mal dort vorbeigeschaut und ratlos auf das geglotzt, was sich mir dort bot: nichts, aber es war wenigstens gerahmt.

  5. der WebArchitekt schrieb am 25.01.2010 08:17:

    Verdammt, ich habe bis heute keinen Account. Ich bin froh darüber :)

  6. Robert Agthe schrieb am 25.01.2010 11:17:

    Ach wat das is doch nur ne frühe Beta. Das geht erst in ein paar Jahren richtig los. Sowas braucht Zeit und Entwickler. Ich find das vom Konzept her ziemlich super, aber die Anwendungsgebiete kommen erst noch. :) War doch mit Twitter genauso. Hat auch jeder belächelt am Anfang "Was soll ichn damit?" "So n dreck" etc. und dann nach 2 Jahren BOOM war jeder drin.

  7. David schrieb am 25.01.2010 13:12:

    Ich bin immer noch nicht in Twitter…
    Egal, hauptsache ist ich habe mal einen Trend nicht verschlafen, mir war schon 2009 klar, dass Wave voll „2009“ ist ☺
    Aber ich bin auch der altbackenen Ansicht das Anwendungen bestehende Probleme lösen sollten, nicht neue zu schaffen um sie dann zu lösen.

  8. Anonymous schrieb am 25.01.2010 14:51:

    @Robert Agthe:
    mit Twitter war das imho leider so, das die Kommunikation nicht verbessert sondern nur fragmentiert wurde.

    Kurze Schnipsel, meist an der Grenze zur Belanglosigkeit und darüber hinaus.

    Die Sprache wird nicht angeregt, sondern zu einem Stenokurztechsprech verballhornt.

    Leider noch immer nichts für mich. ;)

  9. Klaus schrieb am 25.01.2010 14:52:

    @Robert Agthe:
    mit Twitter war das imho leider so, das die Kommunikation nicht verbessert sondern nur fragmentiert wurde.

    Kurze Schnipsel, meist an der Grenze zur Belanglosigkeit und darüber hinaus.

    Die Sprache wird nicht angeregt, sondern zu einem Stenokurztechsprech verballhornt.

    Leider noch immer nichts für mich. ;)

  10. Pl4n3 schrieb am 25.01.2010 17:28:

    Schöner Text :) Ganz aufgeben tät ich Google Wave aber noch nicht. Wenn die noch gewisse features hinzufuegen und es einen performanten Client gibt, kann das ne Zukunft haben.

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